Episode 31: Das geht ja gut los

Frohes Neues Jahr! In der 31. Folge von VWFNO, gleichzeitig auch die ersten Folge 2016, lassen Roland und Gerry das vergangene Jahr Revue passieren und berichten, welche Bücher, Filme und Podcasts ihnen im vergangenen Jahr Licht ins Leben gebracht haben.
Wer das hören will muss klicken. 
 
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Shownotes:
 http://www.amazon.de/Meditation-für-Skeptiker-Neurowissenschaftler-erklärt/dp/3426300702/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1453396559&sr=8-1&keywords=meditation+für+Skeptiker

One thought on “Episode 31: Das geht ja gut los

  1. Hallo,

    nachdem ihr über den Film Alles steht Kopf gesprochen habt, habe ich mir auch die Rezensionen bei Amazon durchgelesen. Dann habe ich mir den Film nochmal angesehen und muss sagen die Kritik als “Film nicht verstanden” zu bewerten ist etwas vorschnell. Gerade wenn man über Spiritualität spricht. Zwei Kritikpunkte werden deutlich:
    Die Altersfreigabe ist für mich wirklich fraglich. Sowohl die Szene des Todes des imaginären Freundes als auch in er Höhle sind für Kinder ab 6 doch etwas heftig. Pixar nutzt hier auch nicht den sonst bei Disneyfilmen für die ganze Familie üblichen Kniff die Dinge so darzustellen das sie nur Erwachsene durchschauen. Beispielhaft ist hier der Tod Shirkans im Dschungelbuch der nur als Schattenwurf zu erkennen ist. Bei der im Film gezeigten “Erwachsenenszenen” können auch Kinder mit sechs Jahren schon klar durchschauen worum es geht.
    Der zweite Kritikpunkt ist die Darstellung des Gehirns. Hier sind vielleicht nochmal zwei Punkte zu hinterfragen. Die Gehirn wird im Film rein Evolutionspsychologisch dargestellt. Somit wird suggeriert, dass das Gleichgewicht aller Basisemotionen für ein inneres Gleichgewicht sorgt. Dies ist eine sehr technische Sichtweise die zumindest indirekt eine einfache Lösung aller Probleme führt: Ist man traurig braucht man Freude beispielsweise. Trauer darf nur in Verbindung mit Freude da sein.
    Wo aber ist bei aller Verzweiflung des kleinen Mädchens die Spiritualität? Und das ist der zweite Kritikpunkt.Also der Glaube das es auch wieder besser wird? Dieser Kit der Seele, den viele Menschen haben oder brauchen, wird im Film nicht dargestellt. Wie auch? An was sollte das Mädchen auch Glauben? Und hier ist meiner Meinung nach auch das Hauptproblem. Manche Themen wie beispielsweise das Gehirn und seine Funktionsweise sind vielleicht zu komplex um sie einfach zu erklären ohne entscheidendes wegzulassen.
    Es gibt noch eine ganze Reihe von Merkwürdigkeiten, wie zum Beispiel die positive Darstellung des Loslassens von Kindheitserfahrungen, welches auch psychologisch fragwürdig ist oder das Mann-Frau-Rollenklischee in das die Eltern sowohl über ihr vorherrschende Gefühl als auch über ihre Gedanken gedrängt werden.

    Schöne Grüße und macht weiter so!

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